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Saatgutmischung BIENENREICH
BIENENREICH Bienenweide

 

Bienenweidemischung „BIENENREICH

Setzen Sie ein Zeichen für Artenvielfalt – Österreichweite Blumenwiesenaktion zur Unterstützung der Bienen

Die Artenvielfalt der Wildbienen und anderer wertvoller Insekten ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Großflächige Monokulturen, der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die fortschreitende Versiegelung der Landschaft durch rege Bautätigkeit sind dafür hauptverantwortlich.

 Mit der Anlage einer mehrjährigen Bienenweide auf kommunalen Flächen ihrer Gemeinde leisten Sie einen wertvollen Beitrag zu einer erhöhten Artenvielfalt und schaffen Nahrungsgrundlage für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Insekten. Eine höhere Bestäubungsleistung in privaten Gärten und landwirtschaftlichen Kulturen, sowie eine Kostenersparnis der Gemeinde durch Wegfall häufiger Mäharbeiten, machen eine Bienenweide auch wirtschaftlich attraktiv.

 Die eigens für diese Zwecke konzipierte Saatgutmischung „Bienenreich“ , bestehend aus 32 verschiedenen Wildblumen und Kräutern (60%), Klee(25%) und Gräsern(15%) wird mit einer ausführlichen Anbau- und Pflegeanleitung zur Verfügung gestellt.

 Die Aussaatstärke beträgt 4,5 kg je 1.000 m² und sollte nicht überschritten werden, um eine optimale Entwicklung der Pflanzen zu garantieren. Eine Neuaussaat kann je nach Standortbedingungen und Aufwuchs alle 2 -3 Jahre erfolgen.

Knaulgraskurve
Knaulgraskurve

Eiweißgehalt im Grünland Grundfutter steigern und Kosten für Eiweißkraftfutter sparen!

 Milchviehbetrieben entstehen hohe Kosten durch den Zukauf von Eiweißfuttermitteln. Diese Kosten können gesenkt werden, indem man den Eiweißgehalt des hochwertigen Grünland Grundfutter - Weidegras, Heu, Silage - steigert. Ein hochwertiger Pflanzenbestand mit den richtigen Futterpflanzen ist die Voraussetzung dafür. 1% mehr Eiweiß im Grundfutter erspart 2% Eiweiß im Kraftfutter. Kleegrasmischungen erreichen knapp 20% Eiweißgehalt, erreichen aber in der Praxis oft nur bei 10%.

 Wie können möglichst hohe Eiweißwerte erreicht werden?

 Frühe Ernte: Der Eiweiß- und Energiegehalt der Futterpflanze sinkt mit fortschreitendem Aufwuchs, hingegen steigt der Anteil an Rohfasern, welche aufgrund geringerer Verdaulichkeit die Grundfutterleistung senken. Daher ist es ratsam mit Beginn des Rispenschiebens zu mähen. (Siehe Abbildung zur „Knaulgraskurve“) Eine schnitthöhe von mind. 7 cm beugt Verschmutzungen vor.

Richtige Düngung: Je nach Ertragslange und Kleeanteil werden zwischen 30 und 50 kg Stickstoff je Hektar und Schnitt benötigt. Die Grenze von 170 kg/ha pro Jahr aus Wirtschaftsdünger ist also teilweise bereits nach 4 Schnitten erreicht. Des Weiteren ist auf eine ausreichende Phosphorversorgung zu achten. Eine Bodenuntersuchung ist unerlässlich, um den notwendigen Bedarf an Phosphor zu bestimmen. Die Untersuchung dient auch zur Bestimmung des pH-Wertes, bei hoher Nutzungsintensität ist eine regelmäßige Kalkung notwendig.

 Saatgut: Es ist auf einen hohen Futterwert der Pflanzen sowie lückenlose Bestände zu achten. Eine regelmäßige Nachsaat mit geeignetem Saatgut, bzw. Neuansaat ist je nach Situation ratsam, um hohe Rohproteingehalte zu erzielen. Der Mischungsrahmen der Bundesagentur für Ernährungssicherheit(BAES)  orientiert sich nach Lage, Nutzungshäufigkeit und Nutzungsart (siehe Link) und erlaubt nur amtlich geprüftes Qualitätssaatgut.

 Bei HESA erhalten sie alle Grünlandmischungen nach  BAES-Mischungsrahmen wie zum Beispiel:

HR 514 Nachsaatmischung Wiesen & Weiden NA

HR 016 Nachsaatmischung intensiv NI

HR 339 Feldfutter-Intensivmischung rau IR

HR 159 Luzerne-Rotkleegras (Schrittmachen-Gemenge) LR

HR 165 Rotkleegras mittel und rau RR

Rotkehlchen
Rotkehlchen

Tipps zur ganzjährigen Fütterung von Wildvögeln

Warum ist es sinnvoll Wildvögel zu füttern?

Das Nahrungsangebot für Wildvögel ist besonders im urbanen Raum, sowie in landwirtschaftlich geprägten Gebieten gering. Daher macht es nicht nur Sinn im Winter, sondern auch ganzjährig zu füttern, da der Energiebedarf im Sommer am größten ist, wenn die Brut aufgezogen wird.

Was sollte gefüttert werden?

Für Körnerfresser wie z.B. Stieglitze oder Gimpel ein Freilandstreufutter oder Ganzjahresfutter. Beliebt bei Amseln und Drosseln ist ein Fettfutter, bestehend aus Hafer- oder Getreideflocken mit Öl angereichert. Fetthaltige Meisenknödel und –ringe für alle Meisenarten.

Wie sollte gefüttert werden?

Freistehend oder freihängend an Büschen oder Bäumen. Wegen Nagetieren möglichst nicht direkt auf den Boden füttern. Vogelhäuschen sollten regelmäßig mit heißem Wasser gewaschen werden und das Futter trocken bleiben, damit es nicht zu Schimmelbefall kommt.

Verlernen es Vögel, selbst nach Futter zu suchen?

Vogelexperten sind sich darin einig, dass Wildvögel trotz regelmäßiger Fütterung nicht die Fähigkeit verlieren, Nahrung in der Natur zu finden und nach wie vor auf natürliche Futterquellen zurückgreifen.