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Einige Kulturen, die relativ wenig Betriebsmittel benötigen und gesicherte Abnehmer finden, nämlich Produzenten von Vogel- und Kleintierfutter, bringen recht interessante Deckungsbeiträge. Wir machen gerne Verträge für verschiedene Hirsearten und gestreiftsamige Sonnenblumenkerne. Auch Öllein und Milokorn lassen wir im Kontraktanbau produzieren. |
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| Das hohe Ertragspotential mit dem mittleren Gehalt von 27% Rohprotein macht die Pferdebohne zu einer
hervorragenden Futterpflanze für feuchtkühle Lagen. |
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| Nutzung: |
Körner- Hauptfrucht |
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| Ernte,Verwendung: |
bei 14–16% Kornfeuchte = schwarze Hülsen, eventuelle Trocknung schonend! |
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| Standort: |
mittelschwere bis schwere Böden, eher feuchte Standorte mit gutem Wasserhaltevermögen. Hoher Vorfruchtwert, kommt ohne N-Düngung aus, Kali- und Kalkversorgung ist wichtig! |
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| Aussaat: |
ca. 200 kg/ha, 40–50 Pfl./m², Februar–April, 8 cm tief |
| KÖRNERERBSEN, Pisum sativum sat. |
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| Eine weitere Möglichkeit, wirtschaftseigenes Eiweißfutter zu produzieren; Eiweißgehalt – ca. 22%; auf durchlässigeren,
trockeneren Böden der Pferdebohne überlegen. |
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| Nutzung: |
Körner- Hauptfrucht |
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| Ernte,Verwendung: |
bei 14–16% Kornfeuchte = braune Hülsen, eventuelle Trocknung schonend! |
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| Standort: |
leichtere, durchlässige Böden in wärmeren, auch trockenen Lagen, gute Vorfrucht, nicht selbstverträglich (5–6 Jahre) |
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| Aussaat: |
ca. 275 kg/ha, 80–100 Pfl./m², Februar–April, 4 cm tief, TKG 200–500 g! |
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| Nutzung: |
Körner- Hauptfrucht |
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| Ernte,Verwendung: |
September/Oktober, meist Trocknung erforderlich (unter 50 °C!) 30–35% Rohprotein |
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| Standort: |
mittlere, gut aufgearbeitete Böden, durchlässig und porenreich (bessere Entw. der Knöllchenbakt.), Saatgut mit Rhicobien beimpfen. Leichte N-Düngung/ha bis 30 kg, gute Vorfrucht, selbstverträglich – trotzdem Vorsicht wegen Sklerotinia |
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| Aussaat: |
ca. 70–100 kg/ha ab 10 °C Bodentemp., 40–60 Pfl./m², -Mai, 4 cm tief, TKG 130–160 g |
| ÖLLEIN, Linum usitatissimum L. |
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Eine attraktive Sommerkultur zur Auflockerung getreidereicher Fruchtfolgen. Das Sortiment umfaßt blau-, weiß- und
gelbblühende Sorten; braun- oder gelbsamige. Gelbe Samen sind von geringerer Bedeutung
(v.a. Reformhausware o.ä.) |
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| Nutzung: |
Ölfrucht- Körner- Hauptfrucht einjährig |
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| Ernte,Verwendung: |
September/Oktober, Ölgewinnung, Vogelfutter |
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| Standort: |
Anspruchslos und anpassungsfähig auf allen Getreideböden. Grunddüngung 60–70 kg N/ha |
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| Aussaat: |
40–50 kg/ha = ca. 400 keimfähige Körner/m² |
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Zur Fasergewinnung (monözisch) und Korngewinnung (diözisch). Auf tiefgründigen, humosen Böden ohne Staunässe.
Hohe Selbstverträglichkeit sowie guter Vorfruchtwert; Saatstärke je nach Art 60–250 Korn/m2..Wegen ungenügender
Ernte- und Verarbeitungstechnik sowie schwieriger Marktverhältnisse zur Zeit nur von geringer Bedeutung. |
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| ÖLRAPS – WINTERKÖRNERRAPS, Brassica napus |
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| Mit den neuen Züchtungen der 00-Sorten, d. h. erucasäure- und glukosinolatarm, ist der Ölraps durch die
Produktion von Rapsöl und die Verwertung des Preßkuchens als hochwertiges Futtermittel eine wichtige
Alternativkultur geworden. |
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| Nutzung: |
Ölfrucht überjährig |
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| Ernte,Verwendung: |
Juli (Folgejahr) Trocknung auf unter 9% WG Rohfettgehalt über 40% i.TS |
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| Standort: |
alle Bodenarten, sehr anpassungsfähig bei guter Wasser- und Nährstoffversorgung,
N-Düngung/ha ca. 140 kg gesamt |
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| Aussaat: |
4–5 kg/ha, Anfang bis Mitte August, TKG 4–6 g |
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| Hat seine Bedeutung wegen niedriger Ertragserwartung nur als Ersatzkultur nach bedeutenden
Schäden an einem Winterrapsbestand. (Nachsaat in lückige Winterrapsbestände jedoch nicht möglich!) |
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| Nutzung: |
Ölfrucht einjährig |
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| Ernte,Verwendung: |
September/Oktober |
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| Standort: |
wie Winterraps, N-Düngung/ha 90–120 kg im Jugendstadium nachtfrostempfindlich |
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| Aussaat: |
5–6 kg/ha, April–Mitte Mai, TKG 3–4 g |
| ÖLSONNENBLUMEN,Helianthus annuus |
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| Die „schwarzen“ Sonnenblumen zur Ölgewinnung sind ebenfalls im Weinbau-, Maisgebiet beheimatet. |
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| Nutzung: |
Ölfrucht |
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| Ernte,Verwendung: |
August/Oktober |
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| Standort: |
mittlere bis leichte Böden, warme Lagen, keine nassen, kalten Standorte, nicht mehr als 60.000 Pflanzen/ha |
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| Aussaat: |
4–6 kg/ha, Mai, TKG 30–70 g! |
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| Die Kultur hat sich im pannonischen Raum, aber auch in dessen Randlagen als interessante Alternative erwiesen. |
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| Nutzung: |
Körner- Hauptfrucht |
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| Ernte,Verwendung: |
September/Oktober Vogelfutter |
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| Standort: |
sehr anpassungsfähig, auch auf mageren Böden, keine kalten, nassen Standorte |
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| Aussaat: |
ca. 6 kg/ha, Mai |
| GELBHIRSE und ROTHIRSE,Panicum miliaceum |
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| Der Anbau hat sich in entsprechenden Gebieten gut entwickelt, stellt eine problemlose Kultur dar; wird hauptsächlich für Vogelfuttermischungen verwendet. |
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| Nutzung: |
Körner- Hauptfrucht |
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| Ernte,Verwendung: |
September/Oktober 14% Kornfeuchte |
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| Standort: |
mittlere bis leichte Böden, auch arme Standorte, warme, trockene Lagen, rasche Entwicklung, N-Düngung/ha ca. 80 kg |
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| Aussaat: |
10–15 kg/ha, Mai, Keimung ab 10 °C |
| SAFLOR,Carthamus tinctorius |
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| Auch Saflower oder Färberdistel (Farbstoff aus den Blütenblättern) bildet ölhaltige Körner, die für Ölproduktion,
aber auch als Vogelfutter Verwendung finden. Die Pflanze bildet eine Pfahlwurzel und reiches Nebenwurzelsystem
aus und gedeiht so gut in Trockenlagen. |
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| Nutzung: |
Körner- Hauptfrucht |
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| Ernte,Verwendung: |
August/September bei 8–9% Kornfeuchte |
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| Standort: |
leichte Sand- und Schotterböden, Lößböden und sandiger Lehm, warme Lagen,
N-Düngung/ha 40–60 kg |
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| Aussaat: |
20–30 kg/ha, März/April, Keimung ab 6 °C |
| KÖRNERSORGHUM,Sorghum bicolor |
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Für Trockengebiete ist Sorghum eine echte Alternative zu Mais. In Kulturführung und Ansprüchen diesem sehr
verwandt, können mit den modernen Sorten gute Erträge von trockenen Standorten erzielt werden: Milokorn findet
beschränkt Verwendung in der Fütterung und als Vogelfutter. |
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| Nutzung: |
einjährige Hauptfrucht |
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| Ernte,Verwendung: |
September/Oktober, unbedingt vollreif (Abbau von Bitterstoffen) bei ca. 18% Kornfeuchte |
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| Standort: |
warme, durchlässige mittlere Böden, verträgt gut Trockenheit, N-Düngung/ha ca. 140 kg |
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| Aussaat: |
18–20 kg/ha, 50 cm Reihenweite, Ende April |
| Futterrübe; beta vulgaris, fodderbeet |
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| Die Futterrübe ist eine sehr alte Kulturpflanze, mit besonderer Verdaulichkeit, moderne Sorten nur als Pillensaatgut verfügbar |
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| Nutzung: |
Hauptfrucht, Futter, Blätter als Sillage oder frisch |
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| Ernte,Verwendung: |
September/Oktober |
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| Standort: |
Tiefgründige, nahrhafte, gehaltvolle Böden mit ausreichender Wasserversorgung |
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| Aussaat: |
Aussaat spätfrostempfindlich, 2 Packungen je 50000 Pillen, April |
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